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Ausschuss für Europa und Internationales begrüßt europäische Forschungsinvestitionen in Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien

Standort Baden-Württemberg wird auch künftig von europäischen Investitionen profitieren

Die Europäische Kommission plant innerhalb des nächsten Jahrzehnts bis zu 700 Millionen Euro im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften in die Forschung und Entwicklung der Wasserstoff- und der Brennstoffzellentechnologie zu investieren. Dies wurde im Rahmen der Unterrichtung des Landtags in EU-Angelegenheiten dem Ausschuss für Europa und Internationales in seiner Sitzung am Donnerstag, 24. Oktober 2013, mitgeteilt, wie dessen Vorsitzender, Peter Hofelich (SPD), berichtete. „Der Ausschuss begrüßt die europäischen Forschungsinvestitionen ausdrücklich“, so Hofelich. „Bereits im Rahmen der ersten Förderperiode konnten Universitäten und Unternehmen in Baden-Württemberg von einer entsprechenden Förderung profitieren“.

„Die wirtschaftsgetriebene Forschung ist eine besondere Stärke Baden-Württembergs. Wir sind in Sachen Forschung und Entwicklung bei Wasserstoff und Brennstoffzellen gut aufgestellt“, betonte Peter Hofelich. Die Brennstoffzellentechnologie berge großes Potenzial für eine zukunftsfähige Energieversorgung.

Wie Hofelich erläuterte, werde die Europäische Kommission ihre Forschungsförderungen zu diesen Technologien im Rahmen ihres Verordnungsvorschlags fortführen. „Die bereitgestellten Mittel sollen seitens der Wirtschaft kofinanziert werden“, so der Ausschussvorsitzende. Durch die Förderung sollen sichere Brennstoffzellen zur Marktreife gebracht und eine wettbewerbsfähige Brennstoffzellenindustrie in der Europäischen Union geschaffen werden.

„Ich gehe davon aus, dass baden-württembergische Unternehmen auch im Rahmen der künftigen Förderperiode die von der EU bereitgestellten Finanzierungsmöglichkeiten nutzen könnten, so dass sich die Brennstoffzellentechnologie in Baden-Württemberg zu einem wesentlichen Wirtschaftszweit weiterentwickeln wird“, so Hofelich. Der Ausschussvorsitzende wies überdies darauf hin, dass bei der Vergabe der Mittel insbesondere auf Chancengleichheit und Transparenz für kleinere und mittlere Unternehmen zu achten sei, die in Baden-Württemberg ebenfalls einen ganz besonderen Stellenwert einnähmen.

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