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Bildungs-Mut vor Ort im Kreis Göppingen: MdL Peter Hofelich besucht Schulen und Kindergärten

„Wir sollten Familien auch im Kreis Göppingen effektiv finanziell entlasten und ihren Kindern in Betreuung, Erziehung und Bildung noch mehr Qualität bieten – beides geht.“ Wie effektive Förderung in der Praxis heute schon aussieht oder aussehen könnte und was den Kleinen richtig Spaß macht, konnte der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich (SPD) vor kurzem bei seinen Besuchen in der Kita Sankt Paul, beim AWO-Familienzentrum wie auch bei der Grundschule im Bodenfeld erleben. „Die Fachkräfte in unseren Kindergärten, in der Kindertagespflege und in den Schulen leisten jeden Tag tolle und wichtige Arbeit, aber wir brauchen noch mehr Personal, gute fachliche Unterstützung und mehr Leitungszeit“, unterstreicht Hofelich. Das sei bei vielen Gesprächen vor Ort deutlich geworden.

Der Abgeordnete fordert deshalb eine neue Fachkräfteoffensive für Baden-Württemberg, die neben der erfolgreichen praxisintegrierten Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher auch andere Laufbahnen in den Blick nimmt. „Wir könnten fünfmal so viele Kindheitspädagoginnen und -pädagogen an den Hochschulen ausbilden als bisher“, so Hofelich. „Auf rund 600 Plätze kommen derzeit über 3.000 Bewerbungen. Dieses enorme Potential müssen wir nutzen, aber die grün-schwarze Landesregierung stellt sich taub.“ Die SPD bleibe dagegen hartnäckig und will die Studienkapazitäten im nächsten Doppelhaushalt um 200 Plätze erhöhen, kündigt der Göppinger Abgeordnete an, der auch finanzpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist.

Kräftiger Rückenwind kommt dabei von der SPD im Bund. „Mit dem Gute-Kita-Gesetz und dem neuen Fachkräfteprogramm von SPD-Familienministerin Franziska Giffey haben wir einen Schulterschluss mit dem Land geschafft, der vor Ort in den Kitas ankommt und einen echten Unterschied macht“, zeigt sich Hofelich überzeugt. So bekommen Kindergarten-Leitungen mithilfe der Bundesmittel in den nächsten Jahren endlich Zeit für ihre Arbeit, Kindertageseltern werden besser qualifiziert und es können mehr Ausbildungsplätze geschaffen werden.

Es sei außerdem auch zentral, erfahrene Erzieherinnen und Erzieher langfristig in den Kindergärten zu halten. „Wir brauchen mehr Spielraum für Höhergruppierungen und Zulagen, wenn Fachkräfte in Kitas besondere Aufgaben übernehmen.“ Auch hier sieht die Fachkräfteoffensive des Bundes Zuschüsse für die Träger vor. „Die SPD im Bund hat ein tolles Paket geschnürt und eröffnet dem Land damit neue finanzielle Spielräume, um die Gebührenfreiheit umzusetzen.“ Die grün-schwarze Landesregierung verweigert die Gebührenfreiheit für Kitas, aber die SPD macht gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern durch das Volksbegehren für gebührenfreie Kitas Druck. Die Eltern im Familientreff waren schon überzeugt: „Wir stehen hinter der Initiative

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