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Binder und Hofelich beklagen mangelhafte Unterrichtsversorgung im Landkreis Göppingen

Zu Schuljahresbeginn fehlen auch im Kreis Göppingen mancherorts Lehrerinnen und Lehrer. Während der Pflichtunterricht dank des Engagements vieler Kolleginnen und Kollegen meistens abgedeckt werden kann, ist keine ausreichende Reserve für Krankheitsvertretungen vorhanden. Die Landtagsabgeordneten aus Göppingen und Geislingen, Peter Hofelich und Sascha Binder (beide SPD), kritisieren diese Situation: „Wir als SPD haben schon in den letzten zwei Haushaltsverhandlungen gefordert, mehr Stellen für Vertretungen und Entlastungskontingente einzuplanen. Statt hier für strukturelle Verbesserungen zu sorgen, hat Grün-Schwarz kaum konkret Abhilfe geschaffen. Das wirkt sich auch auf unseren Landkreis aus.“

Besonders angesichts des vielerorts vorherrschenden Lehrermangels sei es wichtig, dass die Kultusministerin endlich bestehende Handlungsmöglichkeiten nutzt. „Die grün-schwarze Bildungspolitik versucht seit drei Jahren, die Fassade zu verschönern, ohne die nötigen Renovierungen in der Substanz vorzunehmen“, kritisieren Hofelich und Binder mit Blick auf die mangelhafte Versorgung an vielen Schulen. Die Streichung von 1.000 Lehrerstellen durch Grün-Schwarz müsse zurückgenommen werden. Schon zu diesem Schuljahr hin hätte außerdem die Krankheitsreserve um 20 Prozent auf 2.000 Lehrerinnen und Lehrer erhöht werden müssen, betont Peter Hofelich, der auch finanzpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist. „Das Geld für diese wichtige Maßnahme wäre da gewesen und hätte vielerorts für eine bessere Unterrichtsversorgung sorgen können“, so Hofelich. Frau Eisenmann könne sich nicht länger mit dem Verweis auf ihre Vorgänger herausreden.

Die Abgeordneten fordern deshalb pragmatische Lösungen im Sinne der Schulen vor Ort. „Es könnten etwa deutlich mehr Stellen an Gemeinschaftsschulen an gymnasiale Lehramtsabsolventen vergeben werden“, sagt Fraktionsvize Sascha Binder. Schließlich bedürften gerade die Gemeinschaftsschulen einer weiteren Stärkung und konkreter Ressourcen, zeigt sich SPD-Generalsekretär Binder überzeugt. „Es war die SPD, die in der vergangenen Legislatur den Abbau von Lehrerstellen gestoppt hat. Jetzt ist es wichtig, unsere Schulen auch im Landkreis Göppingen weiter zukunftsfest zu machen“, betonen die Abgeordneten.

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