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Digitale Infrastruktur im Kreis Göppingen: Betriebsräte diskutieren mit Peter Hofelich und Wirtschaftsförderer Alexander Fromm

Beim Betriebsrätestammtisch im Roth-Carrée haben vor kurzem Betriebsräte aus dem Kreis Göppingen mit Alexander Fromm von der Wirtschaftsförderung im Landkreis über die digitale Infrastruktur vor Ort diskutiert. Auf Einladung des Göppinger Landtagsabgeordneten Peter Hofelich (SPD) gab der Wirtschaftsförderer spannende Einblicke in aktuelle Kooperationsprojekte und Verbesserungen. Dabei stand besonders die Bedeutung der Breitbandversorgung für die lokale Wirtschaft im Mittelpunkt. Obwohl konkrete Fortschritte feststellbar seien, müsse sich noch Manches in Kreis und Land tun, waren sich die Diskutierenden einig.

Auch wenn mancherorts schnelle Internetverbindungen noch Mangelware sind, sei der hiesige Kreis gut mit Breitband versorgt. „Beim schnellen Netz sind wir gut bedient“, machte Fromm deutlich. In der Region Stuttgart sei der Kreis Göppingen mit einer Versorgungsdichte von knapp 93 Prozent beim schnellen Internet sogar mit Abstand Spitzenreiter – noch vor der Landeshauptstadt Stuttgart. Auch der neue 5G-Mobilfunkstandard werde in Zukunft im Kreisgebiet verfügbar sein. „LTE und 5G werden wir dann flächendeckend haben“, sagte Fromm. Dennoch seien weitere Verbesserungen wichtig, betonte der Wirtschaftsförderer und verwies auf aktuelle Bemühungen um den kooperativen Glasfaserausbau. Ziel sei es, „bis 2025 alle Industrie- und Dienstleistungsunternehmen mit schnellem Internet zu versorgen.“ Dazu werde eine eigene regionale Dienstleistungsgesellschaft mit der Telekom zusammenarbeiten. Dieser „Zweckverband Gigabit Landkreis Göppingen“ soll dann für mehr schnelles Netz in den Kreisgemeinden sorgen und die Kosten des Netzausbaus auf mehrere Schultern verteilen – auch Städte, Gemeinden und der Landkreis beteiligten sich an dem Kooperationsmodell, wobei Landkreis und Kommunen jeweils 115.000 Euro im Jahr beisteuern sollen. Hinzu komme eine enge Zusammenarbeit mit Stadtwerken und weiteren kommunalen Partnern.

Der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich (SPD) betonte, das Projekt sei gewissermaßen „zum Gelingen verurteilt“ – schließlich sei ein Breitband-Internetanschluss für viele Menschen mittlerweile ein wichtiger Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. „Wir müssen uns deshalb für diese Grundversorgung einsetzen“, zeigte sich Hofelich überzeugt und wies auf die „Stellung des Projekts zwischen privaten Firmen und öffentlicher Infrastruktur“ hin. Einige Betriebsräte berichteten aus ihrem Arbeitsalltag und stellten heraus, dass schnelles Internet unerlässlich sei, zumal die Digitalisierung immer stärker Einzug halte. An manchen Orten gebe es auch immer noch keinen ausreichenden Handyempfang – mitunter seien Verbesserungen also dringend nötig. Dazu schaffe das neue Kooperationsmodell eine gute Ausgangslage

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