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Ebersbacher Sommergespräch mit Bürgermeister Keller: „Eine gute Versorgung bei der Kinderbetreuung ist unabdingbar“

Im Rahmen seiner ‚Sommergespräche’ hat sich der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich (SPD) mit Ebersbachs Bürgermeister Eberhard Keller über die aktuelle Kommunalpolitik und landespolitische Anliegen der Stadt im Unteren Filstal informiert. Dabei kam die angespannte Situation der Kindergärten zur Sprache. Ebersbach braucht schlicht Platz für mehr Kinder.  „Das Land finanziert die U3-Betreuung seit 2011 auf Initiative der SPD mit stark 65 Prozent der Betriebskosten, ist also der Haupt-Finanzier. Auch bei den Investitionskosten beteiligen wir uns namhaft. Dazu kommen die Zuschüsse für drei bis sechsjährige Kinder, die jüngst wieder zurecht angepasst wurden. Wir tun dies, weil zeitgemäße Kinderbetreuung öffentlich und staatlich garantiert werden muss“, so Hofelich.

Wie von Hofelich zugesagt, tauschte er sich mit Bürgermeister Keller vor kurzem beim Jahresgespräch im Ebersbacher Rathaus erneut über aktuelle Themen der Stadt aus. Vor allem die Situation an den Kindergärten stand dabei im Fokus. Denn nicht immer ist es sofort möglich, allen Eltern rechtzeitig einen Kindergartenplatz anzubieten. Dazu seien Um- und Neubauten nötig, um die Betreuungssituation zu verbessern, erklärte Keller. Der Göppinger Abgeordnete stellte heraus, dass er sich weiterhin für Unterstützung des Landes einsetzen werde: „Das Land unterstützt seit der grün-roten Regierungszeit maßgeblich bei der Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Aber auch dringend benötigte Investitionskostenzuschüsse sind wichtig, um mehr Kapazitäten, auch für drei bis sechsjährige Kinder, zu schaffen“. Dazu seien allerdings auch mehr zeitnahe Anstrengungen seitens der Stadt notwendig. „Der neue Gemeinderat wird sich sicher neu positionieren. Ich unterstütze gerne“, so der Abgeordnete. Mittelfristig gehe es der SPD bekanntlich darum, den Kindergartenbesuch für die Eltern kostenfrei zu gestalten und dafür die Gemeinden seitens des Landes vollumfänglich die Mittel zukommen zu lassen. „Ein Gebot der sozialen Gerechtigkeit, weil junge Familien entlastet werden müssen.“

Im Hinblick auf die Situation der Schulen in der Stadt sei aus seiner Sicht festzustellen, dass die Entscheidung gegen eine Gemeinschaftsschule in der Hardtschule bis heute nachwirke. Der Blick müsse aber nach vorn gehen. Bürgermeister Keller unterstrich die Investitionssummen in die Schulsubstanz der 1970er Jahre, denen sich die Stadt jetzt stellen müsse. Beim Gewerbebesatz der Stadt, einem weiteren Thema, bei dem sich Hofelich insbesondere in Sachen ‚Südrad‘ engagierte, müsse es außerdem gelingen, bestehendes Gewerbe zu halten und für Neuansiedlungen Kapazitäten anzubieten. BM Keller informierte über die Aktivitäten im Gewerbepark Haller.

Beim gemeinsamen Gewerbegebiet mit Uhingen werde die weitere Entwicklung abgewartet. Hofelich: „Entscheidend ist, dass wir im Wahlkreis Göppingen die wirtschaftliche Entwicklung in der Region als weiterer Ring um Stuttgart über Verlagerungen und Erweiterungen aufnehmen können und gleichzeitig mit Neugründungen eigene Akzente setzen. Von der Reichweite und Infrastruktur her liegen wir für beides in idealer Lage – umso wichtiger ist, dass man etwas daraus macht. Das im Land mittlerweile prägende grün-schwarze Zaudern wäre für das Filstal jedenfalls die schlechteste Lösung.“

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