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Europa-Ausschussvorsitzender Peter Hofelich auf Reise in Serbien und Griechenland:

"Wir müssen respektvoll, geduldig und zielgenau unterstützen.“

Von einer sehr intensiven Informationsreise nach Serbien und Griechenland mit über 20 Gesprächsterminen in 6 Tagen ist MdL Peter Hofelich am Wochenende zurückgekehrt. Als Vorsitzender des Europaausschusses des Landtags war er dabei mehrere Male als 'Diplomat' erfolgreich gefordert, wie ihm seine mit reisenden Landtags-Kollegen bestätigten. Ob in Griechenland, wo unser Bundesland behutsam seine Erfahrungen mit einer funktionierenden Finanzverwaltung oder guter beruflicher Bildung einbringen kann. Ob in Serbien, wo die Vorzüge kommunaler Selbstverwaltung und die Stärkung der Regionen gesehen werden sollte. Die erste Etappen der Reise war ein Gespräch mit den Vertretern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und der Kreditanstalt für Wiederaufbau, bei dem vor allem die wirtschaftliche Förderung des Donauraums und die Problematik des Menschenhandels thematisiert wurden. Anschließend trafen sich Peter Hofelich und die Mitreisenden des Ausschusses für Europa und Internationales mit Vertretern der deutschen Minderheit in Subotica, einer Stadt an der Grenze zu Ungarn. Das Mittagsgespräch mit Vertretern der Donauschwaben in der Vojvodina war von Herzlichkeit geprägt. Hofelich, der um die Wurzeln vieler heute bei uns lebender Donauschwaben weiß: „Mich hat berührt, dass unsere dortigen Landsleute genau wissen, dass Europa auf dem Balkan nur im demokratischen, sozialen und freiheitlichen Geist aufgebaut werden kann". Im Anschluss wurde die Reisegruppe auf der Festung Petrovaradin über Novi Sad von dem Parlamentspräsidenten der autonomen Provinz Vojvodina, Herrn Istvan Pastor, empfangen. Das zweite Ziel der Reise war Griechenland. In der Deutschen Schule in Thessaloniki traf sich Peter Hofelich mit der Schulleiterin sowie der Koordinatorin der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, um die Einrichtung eines Dualen Berufsschulzweigs an dieser Schule zu besprechen. In seiner Funktion als Mittelstandsbeauftragter der Landesregierung war für Peter Hofelich das Gespräch mit dem stellvertretenden Leiter der Deutschen Außenhandelskammer (AHK) für Griechenland von großer Bedeutung. Peter Hofelich betont: „Mich hat beeindruckt, dass viele Griechen, welche jetzt in verantwortlicher Position sind, die Lage ihres Landes gut und realistisch einschätzen können. Griechenland hat kaum mehr ein Erkenntnisdefizit, sondern ein Umsetzungsdefizit. Wir brauchen deshalb als Deutsche im Umgang mit dem EU-Partner Griechenland, neben der notwendigen Gelassenheit und dem Respekt, vor allem viel praxistaugliche Unterstützung!“

 

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