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Hofelich nicht zufrieden

Kreis Göppingen. 

Nicht zufrieden ist der SPD-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Göppingen, Peter Hofelich, mit der Antwort der Landesregierung auf seine kleine Anfrage über die Auswirkungen der ICE-Neubaustrecke auf das Filstal. Diese hatte er Ende Januar eingereicht, weil er ein Entgegenkommen und die Dialogbereitschaft der Deutschen Bahn AG vermisste - insbesondere auf die Forderung einiger Gemeinden nach einer Unterfahrung des Filstals und nach einem besseren Lärmschutz.

Umweltministerin Tanja Gönner hat Hofelich nun mitgeteilt, dass eine Unterfahrung des Filstals bereits in einer frühen Planungsphase wegen der Kosten und der kritischen Grundwassereingriffe verworfen wurde. Die dafür vorgesehenen Brücken über das Filstal würden in punkto Lärmschutz alle gesetzlichen Anforderungen erfüllen, schreibt die Ministerin. Weitergehende Schutzmaßnahmen könnten von der Bahn nicht verbindlich eingefordert werden. Allerdings würden die Brücken mit Wänden versehen, die primär dem Schutz vor Seitenwinden dienen sollen. Zudem habe die Bahn eine Untersuchung in Auftrag gegeben, um die statischen Möglichkeiten eines erweiterten Windschutzes zu ermitteln, der deutlich über die bislang geplanten 1,50 Meter hinausreichen würde.

Hofelich hält den Verweis auf mögliche Nachrüstungen bei der Brücke für nicht überzeugend. Die Landesregierung hätte längst mit der Bahn in harte Verhandlungen über einen besseren Lärmschutz eintreten müssen. Die Neubaustrecke sei zwar verkehrspolitisch sinnvoll, könne laut Hofelich aber noch optimiert werden.

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