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Jahresfeier der Göppinger SPD: „Im Strukturwandel auf Qualifikation und Qualität setzen!“

„Wir sind im Filstal in einer intensiven Phase des industriellen Strukturwandels. Die richtige Strategie ist es da, auf Qualifikation und Weiterbildung, auf Qualität und Initiative zu bauen. Deshalb schlage ich vor,

daß Göppingen sich zu einem Zentrum der beruflichen und allgemeinen Weiterbildung entwickelt. Gerade unser hiesiger Hochschulstandort könnte daraus auch neue Impulse erfahren“, gibt der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Peter Hofelich eine Richtung an. Der Ort: die Jahresschlußfeier der Göppinger SPD im Vereinsheim des TV Jahn. Der Anlaß: die zunehmenden Hiobsbotschaften zu Industriefirmen im Kreis, zu welcher sich jetzt auch die Sorgen um die Fakultät Mechatronik-Elektrotechnik gesellen.

Die Ortsvereinsvorsitzende Hilde Huber, Kreis- und Gemeinderätin, konnte eine stattliche Anzahl von 30-40 Teilnehmern begrüßen. Darunter auch Peter Kunze, den früheren langjährigen Ortsvereinsvorsitzenden, der für seine besonderen Verdienste an diesem Abend geehrt wurde. Hilde Huber ließ nicht nur das vergangene Jahr Revue passieren, und sprach offen die in der Stadt verlustreich ausgegangenen Europa- wie Kommunalwahlen, an. Sie verwies auch auf die unzweifelhaften politischen Fortschritte der vergangenen Monate. Im Bund der Durchbruch für die Grundrente, die Abschaffung des Soli für die breite Bevölkerung oder die zuletzt beschlossenen  Investitionen in den Klimaschutz. Sie appellierte an Mitglieder wie Öffentlichkeit, dem allgemeinen Trend zum Schlechtreden zu widerstehen „und öfter mal persönlich gegen zu halten!“

Peter Hofelich, der gerne der Einladung in die größte Stadt und den größten Ortsverein seines Wahlkreises gefolgt war, gab in seinem Grußwort einen knappen Überblick über interessierende aktuelle Themen aus Göppinger Sicht: neben der Zukunft der Hochschule auch den Betreiber-, Zugtyp- und Fahrplanwechsel beim Schienenverkehr, den Sachstand zur Umfahrung Jebenhausen und die Auswirkungen des beschlossenen Haushaltes auf die lokale Politik. Zu letzterem konnte er als finanzpolitischer Sprecher seiner Fraktion berichten, daß es gelungen ist, einen Zuschuss des Landes von 15.000 Euro für die Stauferfestspiele noch einzuplanen, die Zuschüsse für die Volkshochschulen, nach anfänglich starkem Bremsen von grün-schwarz, auf ein höheres Niveau zu bringen und die Mittel des Bundes aus dem ‚Pakt für Familien‘ direkt und ohne Abschmelzen an die Kommunen weiter zu leiten. Unzufrieden sei er, daß der SPD –Vorstoß für beitragsfreie Kindergärten im Haushalt von grün-schwarz abgeblockt wurde und daß das Land, die unter rot-grün erreichte Drittelfinanzierung der Schulsozialarbeit, wieder aufgebe. „Es macht halt einen Unterschied aus, ob die SPD mitregiert oder nicht. Unsere Wähler sollten das registrieren !“

 

 

 

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