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Kooperation zwischen Schulen und Sportvereinen: Schulstammtisch diskutiert aktuelle Perspektiven im Kreis mit Karin Schell

Wie steht es um die Zusammenarbeit von Schulen und Sportvereinen im Kreis Göppingen? Dazu haben vor kurzem Eltern, Lehrer, Rektoren und Kommunalpolitiker beim Schulstammtisch im Göppinger Roth-Carrée diskutiert. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Peter Hofelich (SPD) eröffnete dabei Karin Schell, Referentin Schule-Verein beim Sportkreis Göppingen, spannende Einblicke in die alltägliche Koordination zwischen Sportvereinen und den Schulen vor Ort. Peter Hofelich betonte in diesem Zusammenhang besonders die Bedeutung des Sports im Leben vieler Kinder und Jugendlicher: „Wir müssen dem zunehmenden Bewegungsmangel entgegenwirken. In der Schule und bei mehr freiem Spielen gleichermaßen.“

Die Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen für mehr sportliche Angebote im Schulalltag könne viel Positives bringen, zeigte sich Referentin Karin Schell überzeugt: Denn vor allem im Kindesalter sei Bewegung wichtig, zumal viele Unterrichtsstunden im Sitzen auch belastend seien. Mit Blick auf Ganztagesschulen biete es sich deshalb an, sportlichen Angeboten mehr Raum zu geben. Kooperationen mit Schulen könnten dabei mitunter auch finanziell gefördert werden. Es komme aber auch auf die Einbindung externer Personen aus Vereinen oder Elternschaft an, um Angebote zustande zu bekommen. Auch bildungs- und freizeitpädagogische Angebote könnten von Sportvereinen an die Schulen gebracht werden, um dort eine willkommene Abwechslung zu bieten. Schließlich sei an einem Unterrichtsvormittag Bewegung von erheblicher Bedeutung – ob beim Tischtennis, beim Schwimmen, bei Kursen zur Selbstverteidigung oder auch nur durch kleine Bewegungs-Pausen.

Hingegen sei es nicht immer einfach, geeignete Trainer mit Übungsleiterlizenzen für den Einsatz in den Schulen zu finden. Oft springen dann Sportstudenten oder hauptamtliche Übungsleiter ein. In Zukunft sei es wichtig, auch Schülersportmentoren auszubilden, die dann ihre Mitschüler anleiten können. Alle Angebote richteten sich als freiwilliges Programm an interessierte Schülerinnen und Schüler – wobei auch die Schulprofilbildung in Richtung Sport denkbar sei, so Karin Schell. Auch für viele Vereine sei die Schule eine wichtige Plattform, um junge Menschen auf die vielfältigen sportlichen Angebote aufmerksam zu machen. Mit der Möglichkeit der ‚Monetarisierung‘, also der Möglichkeit für Rektoren, qualifizierte Sportpädagogen als Dienstleistung für die Schule zu gewinnen, habe die SPD in der vergangenen Wahlperiode dafür ein neues Instrument geschaffen, das insbesondere auch zur Kooperation unter Schulen und Vereinen anrege, so Peter Hofelich.

Der Göppinger Abgeordnete Peter Hofelich betonte in diesem Zusammenhang auch die aktuelle Forderung der Landtags-SPD, durch ein Schwimmbadprogramm mit bis zu 15 Millionen Euro dafür zu sorgen, dass kommunale Hallenbäder erhalten blieben. Auch sei es bedeutsam, einkommensschwächeren Familien die Teilhabe am Vereinsleben durch Übernahme des Vereinsbeitrags zu erleichtern, wie Stadträtin Heidrun Schellong von einer erfolgreichen Initiative der SPD-Fraktion im Göppinger Gemeinderat berichtete. Im Gesamten waren sich die Diskutierenden einig, dass Sportvereine als Ergänzung im Schulalltag eine noch größere Rolle spielen können, wobei die Funktion klassischer Vereine in diesem Rahmen nicht ersetzt werden kann und soll.

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