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Landespolitik vor Ort im Schurwald: MdL Peter Hofelich besucht Rechberghausen und verspricht Unterstützung beim Vorgehen gegen zu viel Durchgangsverkehr

Bei einem Besuch des Göppinger Landtagsabgeordneten Peter Hofelich (SPD) in Rechberghausen standen vor wenigen Tagen viele Begegnungen auf dem Programm. Neben einem Gespräch im Rathaus mit Bürgermeisterin Claudia Dörner besuchte der Abgeordnete die Schurwaldschule und besprach Aktuelles mit Rektorin Sabine Hilbich. Auch eine Führung durch die neue Ausstellung der Kulturmühle sowie ein Treffen mit Ehrenamtlichen des Fördervereins Landschaftspark Töbele fanden statt. Hofelich: „Ich setze mich weiterhin für starke Kommunen ein und versuche, die Anliegen vor Ort in Rechberghausen politisch auf Landesebene zu unterstützen. Dazu war der Besuch eine gute Gelegenheit.“

 

Im Gespräch mit Bürgermeisterin Claudia Dörner standen aktuelle Belange der Schurwaldgemeinde im Mittelpunkt. So seien etwa für den Ausbau der digitalen Infrastruktur in den Schulen vor Ort bis zu 500.000 Euro nötig, betonte die Bürgermeisterin, was für die Gemeinde kaum zu leisten sei. Umso mehr sei man deshalb auf Fördermittel angewiesen. Schließlich sei auch der Zulauf an Schülerinnen und Schülern ungebrochen, was die Notwendigkeit einer zeitgemäßen digitalen Ausstattung noch verstärke. Nach wie vor sei außerdem der starke Durchgangsverkehr eine Belastung für viele Anwohner. Die Gemeinde zähle deshalb den Durchgangsverkehr – mit immer höheren Zahlen: bis zu 2000 Lkw und über 12.000 Pkw durchquerten an manchen Straßenabschnitten täglich den Ort. Für Rechberghausen sei diese Größenordnung an Verkehr nur schwer zu verkraften, zumal es oft zu Stau käme. Hofelich versprach, die Gemeinde zu unterstützen und sich in einem Brief an Regierungspräsident Wolfgang Reimer nach dem aktuellen Planungsstand der Schurwaldquerungen und deren Umsetzung zu erkundigen. Außerdem berichtete Dörner von steigendem Zulauf bei der Kinderbetreuung. „Die Zunahme bei der U3-Betreuung ist exorbitant“, sagte die Bürgermeisterin und betonte, es seien neue Räume gemietet worden, um die Betreuung jedes Kindes zu gewährleisten. Dazu seien auch Tagesmütter im Einsatz.

 

Die Schulleiterin der Schurwaldschule Sabine Hilbich berichtete von Schulprojekten und Aktuellem aus dem Schulalltag. Mit der Gründung einer eigenen Schülerfirma sei man dabei, den Schülerinnen und Schülern an einem praktischen Beispiel Einblicke in die Geschäftswelt zu ermöglichen. Auch ein „Medienkonzept Digitalisierung“ sei an der Schule jüngst entwickelt worden, um die Bereitstellung von Zuschüssen zu ermöglichen. Wie vielerorts sei auch an der Schurwaldschule die angespannte Lehrerversorgung zu spüren, meinte die Rektorin: „Wir leiden auch unter dem Lehrermangel.“ Der Göppinger Abgeordnete betonte, „die Realschule wird sich natürlich weiter verändern, aber auch ihren Wert als wichtige Säule in unserem Bildungssystem erhalten und ausbauen.“ Auch die aktuellen Bemühungen der Landtags-SPD, Schüler und Lehrer mit besseren Zuschüssen für die so wichtigen außerunterrichtlichen Aktivitäten zu unterstützen, stellte Hofelich heraus. Dazu überreichte die Rektorin dem Abgeordneten zahlreiche Briefe von Eltern und Lehrern mit der Bitte, sich weiter für eine Neuregelung einzusetzen.

 

„Ich unterstütze die Schüler, Eltern und Lehrer in ihrem Einsatz für eine nachhaltige und bessere Finanzierung von Klassenfahrten“, unterstrich Hofelich, der auch finanzpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist. „Die Mittel für bessere Zuschüsse sind verfügbar – jetzt muss Grün-Schwarz eine nachhaltige Neuregelung treffen. Eine solche haben wir als Landtags-SPD schon vor drei Monaten gefordert“, machte der Sozialdemokrat deutlich.   Beim Besuch der Kulturmühle Rechberghausen führte der Vorstand um Ursula Seng und Roland Mastel durch die aktuelle Ausstellung „Bewegung“, die aus einer Zusammenstellung von Malereien, Objekten, Skulpturen und Installationen besteht. Ausstellungsleiterin Barbara Baumung gab dabei gemeinsam mit Theresia Mastel Einblicke in die Konzeption des Kulturbetriebes in Rechberghausen. Nicht zuletzt dank der guten Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichen Kulturschaffenden und Gemeinde seien viele Ausstellungen möglich, betonten die Engagierten. Auch die Vorstandsmitglieder des Fördervereins Landschaftspark Töbele lobten die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und gaben Einblicke in die aktuelle Vereinsarbeit. So setze sich der Verein aktuell für Sanitäranlagen in der Nähe des Landschaftsparks ein und kümmere weiterhin darum, dass der Park für alle Rechberghäuser Bürger ein attraktiver Ort zur Naherholung bleiben.

 

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