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Landespolitik vor Ort in Göppingen: Hofelich besucht Walther-Hensel-Schule, VHS und Rathaus

Landespolitik vor Ort gab es vor kurzem beim Besuch des Göppinger Landtagsabgeordneten Peter Hofelich (SPD) in der Hohenstaufenstadt. Dazu hatte sich Hofelich einen langen Vormittag Zeit genommen, um mit Akteuren aus Göppingen ins Gespräch zu kommen und über aktuelle Belange zu diskutieren. Neben einem Gespräch mit der Schulleiterin der Walther-Hensel-Schule Christl Jost besuchte der Abgeordnete auch die Volkshochschule Göppingen und besprach mit deren Leiter, Wolfgang Merkle, aktuelle Themen der Erwachsenenbildung. Hinzu kam ein langes Gespräch mit Oberbürgermeister Guido Till zu den Zukunftsaufgaben der Stadt.

Im Austausch mit Schulleiterin Christl Jost stand besonders die aktuelle Schulsituation im Mittelpunkt. Die Rektorin eröffnete dabei interessante Einblicke in den Alltag an der Walther-Hensel-Schule, die für ihr Klientel im Osten der Stadt eine unverzichtbare Einrichtung ist. Jost stellte Projekte vor, welche den großen Einsatz von Leitung und Kollegium deutlich machen. So gebe es zurzeit drei Vorbereitungsklassen für geflüchtete Schülerinnen und Schüler. Dort findet vor allem der Spracherwerb statt. Auch gebe es drei Inklusionsklassen mit mehreren Schülern. Die Rektorin wies zudem darauf hin, dass eine Stärkung der Schulen von großer Bedeutung sei. Schließlich gebe es immer wieder krankheitsbedingte Ausfälle im Lehrerkollegium. „Wir arbeiten sehr gut mit den Schülern – es braucht aber auch Arbeit im Hintergrund“, machte die Schulleiterin deutlich. Der Abgeordnete Peter Hofelich zeigte sich beeindruckt von der alltäglichen Arbeit an der Schule und sagte zu, sich weiter für Verbesserungen im Schulalltag einzusetzen – etwa bei der Entfristung von Lehrkräften für die Vorbereitungsklassen. Mit der Schulleiterin war er einer Meinung darin, dass die Erziehungsfähigkeit mancher Eltern mitunter auch eingefordert und gestärkt werden müsse.

Beim Gespräch mit Wolfgang Merkle von der Göppinger Volkshochschule ging es dann zunächst um die Kurse für Flüchtlinge. Das starre und unbewegliche Anforderungs-Schema des BAMF für Sprach- und Eingliederungskurse macht es den Volkshochschulen oft schwer – dies werde der Abgeordnete im Hinblick auf das Bundesinnenministerium zur Sprache bringen. Zunehmend, berichtete Merkle, tue man sich auch schwer, nebenberufliche Dozenten zu finden. Das habe auch mit einer Umwälzung bei den städtischen Volkshochschulen zu tun, was neue Qualifizierungen bei den Dozenten erfordere. Mittlerweile sei auch das Abendgymnasium gefährdet, da immer mehr Lehrer abgeworben würden. „Es ist wichtig, die unverzichtbare gesellschaftliche und bildungspolitische Leistung der Volkshochschulen bei Sprachkursen und Integration wieder mehr ins Bewusstsein zu rücken“, unterstrich Peter Hofelich mit Blick auf die Arbeit vor Ort. Dazu gehörten auch ausreichende finanzielle Mittel, bei denen die Landesregierung nach den Fortschritten in der vergangenen Wahlperiode nun aufgefordert sei, im gegebenen Haushalts-Hoch über den Bundesdurchschnitt hinwegzukommen. „Wir haben als SPD Fortschritte erzielt und erwarten von Grün-Schwarz, Kurs zu halten.

Im Gespräch mit Oberbürgermeister Guido Till stand zunächst die Rolle Göppingens als starker Wirtschaftsstandort in der Region Stuttgart im Mittelpunkt. Beide waren sich einig, dass diese Erfolgsspur fortgesetzt werden müsse. Die zwischenzeitlich vom Wirtschaftsministerium zugesagten Städtebaufördermittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro für das Böhringer-Gelände gäben dabei einen weiteren Schub. OB Till sprach sich für die weitere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für beide Eltern aus. Darin liege der praktische und realitätsgerechte Zugang für künftige Geschlechtergerechtigkeit. Göppingen bewirke sehr viel bei Kindertageseinrichtungen und manchem anderen und sehe dies auch als eine Verpflichtung an. Peter Hofelich freute sich, dass Land und Stadt – etwa über die fast 70-prozentige Mitfinanzierung der U3-Betreuung aus dem Landeshaushalt – dabei gemeinsam ein Zeichen für ein modernes Baden-Württemberg setzen.

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