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Landespolitik vor Ort: MdL Peter Hofelich besucht Jebenhausen

Viele Begegnungen standen vor kurzem beim Ortsbesuch des Göppinger Landtagsabgeordneten Peter Hofelich (SPD) in Jebenhausen auf dem Programm. Neben einer Führung bei Aqua Römer erkundigte sich der Abgeordnete auch bei der Firma Mink-Bürsten wie auch auf dem Waldeckhof nach Aktuellem. Auch ein Besuch des renovierten jüdischen Museums stand auf dem Programm. „Ich freue mich, wenn ich im Rahmen meiner landespolitischen Möglichkeiten lokale Anliegen unterstützen kann. Dazu war der Besuch eine gute Gelegenheit“, betonte Hofelich mit Blick auf die Begegnungen in Göppingens südlichem Stadtbezirk.

Beim Besuch der Aqua-Römer Abfüllanlage in Jebenhausen führte Betriebsrat Efstathios Michailidis durch den Betrieb und gab aktuelle Einblicke. So sei aktuell viel Bewegung im Markt, da die großen Discounter-Ketten zunehmend monopolistisch ihre Stellung ausbauten. Daraus resultiere auch ein hoher Preisdruck. Das Jebenhäuser Wasser zeichne dabei jedoch eine sehr gute Qualität aus. Insgesamt gebe es in dem Betrieb für drei Jahre keine Entlassungen, wobei manche jüngeren Mitarbeiter ohnedies nur befristet eingestellt seien. Positiv zu bewerten seien aus Sicht des Unternehmens Veränderungen hin zu weniger Einweg-Plastikflaschen. Dies könne nicht zuletzt eine Regionalisierung des Mineralwassermarktes nach sich ziehen, da die großen Ketten dann lokaler abfüllen würden. Ohnehin seien Glasflaschen eine umweltfreundlichere, lokale Alternative. Peter Hofelich wies in diesem Zusammenhang auch auf das Miteinander von lokalen wirtschaftlichen Interessen und ökologischen Verbesserungen hin, dass in vielen Bereichen nur zusammen gedacht werden könnte.

Im Austausch mit Vertretern der Firma Mink-Bürsten drehte sich das Gespräch dann auch um den internationalen Handel. Schließlich sei das Unternehmen als Weltmarktführer in der modernen Faser- und Bürstentechnologie auch auf Export angewiesen. Der Brexit betreffe das Göppinger Unternehmen kaum, wobei auch bereits erste Vorbereitungen getroffen worden seien. Hinzu kam eine Führung durch die großen Produktionshallen. Im Gespräch mit Karin Woyta, Geschäftsführerin der Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung am Waldeckhof, standen dann zuvorderst soziale Themen im Mittelpunkt. Zum Beispiel gebe es Kooperationen mit Schulen im Umkreis – aber auch zur Jugendberufshilfe und zu Kitas gebe es zahlreiche Anknüpfungspunkte. Ein wichtiges Thema sei dabei auch die soziale Landwirtschaft. „Wir tun mehr, als den Leuten nur einen Besen in die Hand zu drücken“, sagte die Geschäftsführerin mit Blick auf die zahlreichen Angebote vor Ort.

Durch das Teilhabechancengesetz gebe es außerdem neue Coaching-Möglichkeiten, deren Lehrerstellen mit 100 Prozent finanziert würden. Verbesserungsbedarf im Alltag gebe es dagegen bei der Betreuung der Beschäftigten. Denn diese muss bisher immer von externen Wohlfahrtsverbänden übernommen werden. Im Anschluss erkundigte sich der Göppinger Abgeordnete dann über die Renovierung des jüdischen Museums in Jebenhausen. Dabei führte Stadtarchivar Dr. Karl-Heinz Rueß durch die Ausstellung und eröffnete spannende Einblicke in die vielfältige jüdische Geschichte und Tradition der Hohenstaufenstadt. „Ich freue mich über die gewonnenen Eindrücke. Wir als Landtags-SPD werden uns auch weiterhin für starke Kommunen und lebenswerte Stadtbezirke einsetzen“, unterstrich Hofelich hinsichtlich des Ortsbesuches.

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