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MdL Peter Hofelich absolviert Pflegepraktikum in Göppingen – „Brauchen noch besseren Rahmen für Pflegeangebote vor Ort“

Bei einem Praxistag beim Pflegedienst Calendula in Jebenhausen hat sich der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich (SPD) vor kurzem über aktuelle Belange der Pflege vor Ort erkundigt. Dabei konnte Hofelich nicht nur die alltägliche Arbeit von Pflegerinnen und Pflegern hautnah begleiten, sondern tauschte sich auch mit Pflegedienstleiterin Simone König-Calpucu und Pia Donnert-Brehm vom Bundesverband private Anbieter sozialer Dienste über aktuelle Herausforderungen aus. „Es geht darum, bessere Rahmenbedingungen in der Pflege zu schaffen. Dazu war der Praktikumstag eine gute Gelegenheit, um den Alltag in der Pflege besser kennenzulernen“, meinte Hofelich mit Blick auf seinen Praxiseinsatz.

Neben einem informativen Gespräch mit dem Pflegeteam stand danach auch die Teilnahme an Pflegeeinsätzen auf dem Programm. Der Abgeordnete begleitete den Pflegedienst in seiner angestammten Jebenhäuser Umgebung und besprach dabei auch die Situation der privaten Pflege vor Ort im Kreis Göppingen. „Die Arbeit unserer mobilen Pflegedienste ist unschätzbar wichtig. Bei ‚Calendula‘ springt dabei sofort ins Auge, dass Führung, Betriebsklima und Organisation stimmen – und auch die Rückmeldungen der besuchten Patientinnen waren sehr gut“, bilanziert Hofelich seinen Praktikumstag. „Die persönliche Beziehung zum Pflegepersonal wird von den Klienten sehr wertgeschätzt. Gerade in schwierigen Situationen, welche viel an Empathie und  Zuwendung abfordern“. Es sei ein gutes Zeichen, dass sich in der Politik mit dem Pflegestärkungsgesetz manches verbessert habe. Die jüngsten Reformvorschläge der SPD, mit welchen Angehörige bei den hohen Pflegekosten deutlich entlastet würden, wurden allgemein begrüßt

Hofelich: „Auch zu diesem neuen Vorstoß zur Entlastung bei Pflegekosten gibt es natürlich in der öffentlichen Debatte Bedenken. Und natürlich gibt es keinen Anspruch auf ein staatlich abgesichertes Erbe. Harte Tatsache ist aber, dass die steigende finanzielle Belastung bei den Pflegekosten die größte Sorge vieler Nachkommen ist. Dies aufzugreifen, ist sozial geboten und wird schlicht erwartet.“ Über die finanzielle Seite hinaus müsse es auch gelingen, Engpässe bei der pflegerischen Versorgung zu vermeiden. „Auch viele ambulante Dienste führen oft Wartelisten und Angehörige finden manchmal nicht sofort Unterstützung.“ Gerade die Pflege sei wegen des großen Fachkräftebedarfs und der Alterung der Gesellschaft ein Zukunftsthema, dem sich die Politik besonders widmen müsse. „Umso wichtiger war es mir, auch in diesem Jahr den Pflegealltag erneut zu erleben.“

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