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MdL Peter Hofelich appelliert: „Der Volksentscheid über Stuttgart 21 muss Klarheit und Ruhe bringen!

„Wir haben als SPD Baden-Württemberg Wort gehalten: Erst der Stresstest, jetzt  am 27. November der Bürgerentscheid. Die Schrittfolge für eine demokratische und rationale Beendigung des Konflikts um den Bahnhof steht. Das Ergebnis muss dann von allen anerkannt werden. Danach muss dann die ersehnte Ruhe einkehren und der Blick auf wirklich wichtigere Themen gerichtet werden“, so der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich (SPD) nach den Beschlussfassungen des Landtages zum Konflikt um Stuttgart 21.

Hofelich, der sich als klaren wie auch gesprächsbereiten Befürworter von Schnellbahntrasse und Durchfahrbahnhof sieht, erinnerte an die politischen Wegmarken des letzten Jahres: „Die SPD hat sich aus guten Gründen in Land, Region und Landkreis grundsätzlich und bei Wahlen für das große Infrastrukturprojekt für unsere Region ausgesprochen. Wer die SPD gewählt hat, wusste, woran er ist.  Wer für besseren Nahverkehr und für die europäische Fernverkehrseinbindung der Kernregion unseres Landes ist, sollte für Stuttgart 21 eintreten“. Der Abgeordnete erinnerte: „ Die SPD hat seit den frühen 90er-Jahren das Bürgergespräch für Stuttgart 21 angeboten. Auch hier im Kreis Göppingen.  Meist leider mit wenig Interesse. Da sollten einige Mal in sich gehen“. Die SPD habe die Bahn unmissverständlich aufgefordert, die Kosten im vorgegebenen Rahmen zu halten. Dies werde durch die zwischenzeitlichen Ausschreibungsergebnisse - 50 Prozent der Vergaben seien nämlich bereits abschätzbar - im Übrigen bestätigt.  Peter Hofelich: „Die SPD hat Wort gehalten und Kurs gehalten. Wer jetzt noch mäkelt und mosert, der ignoriert die vielen Errungenschaften für eine faire Entscheidung und ist nicht wirklich an einem alle einbeziehenden Entscheidungsprozess interessiert, sondern will bloß anderen seinen Willen durch Störrigkeit aufzwingen. Das wird die SPD aber nicht mitmachen Wir sind Volkspartei und allen, nicht nur einigen und auch nicht den oft  besonders Sprachgewaltigen und Einflussreichen, sondern dem gesamten Volk verpflichtet!“

Peter Hofelich stellte klar, dass die SPD jetzt in der Wahl-Kampagne keine exponierte Stellung einnehme. „Die SPD als Partei hält sich zurück. Unsere Pro-Haltung, untermauert durch Parteitagsbeschlüsse,  ist bekannt. Unsere Mitglieder werden sich entsprechend ihrer Präferenz engagieren. Die Landtagfraktion ist in großer Mehrheit Projekt-Befürworter. Ich persönlich werde für ein ‚Pro‘ zu S21 werben und damit beim Volksentscheid   ein  ‚Nein‘  zum Ausstieg aus dem Projekt S21‘  empfehlen. Ich bin überzeugt, dass es sehr viele Gemeinderäte, Betriebsratsvorsitzende, Vereinschefs, Kirchenvertreter, Kulturschaffende u.a.m.  im Landkreis gibt, die genauso denken und sich hoffentlich auch genauso äußern. Die Aufgabe liegt darin, dass alle Befürworter eines Baden-Württembergs mit zukunftsorientierter Infrastruktur  auch zur Wahl gehen“.  

Dies müsse im Landkreis Göppingen besonders deutlich sein. „Wer besseren öffentlichen Nahverkehr auf der Schiene will, braucht die S-Bahn ins Filstal und die geht verlässlich nur, wenn Schienenkapazität durch Verlagerung von ICE’s auf die geplante Schnellbahntrasse frei wird“. Hofelich: „Ich frage mich, ob alle S21-Gegner im Kreis eigentlich verstanden haben, was die Stunde für den leider über dem Altersdurchschnitt des Landes liegenden  und industriell zu wenig dynamischen Kreis geschlagen hat. Wir brauchen Innovation, wir brauchen Infrastrukturanbindung und wir brauchen mehr Zuzüge. Wer glaubt, dass durch Beharrung alles bleibt wie es ist, der wird erfahren, dass er in Wirklichkeit verliert!“

 

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