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MdL Peter Hofelich begrüßt Verlängerung der Gastronomie-Hilfe: „Branche stehen noch schwierige Monate bevor!“

„Es war richtig, dass das Land Baden-Württemberg eine Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe ins Leben gerufen hat. Dafür haben wir im Parlament Druck gemacht und grün-schwarzen Regierungszwist bei Seite schieben können. Es ist zu begrüßen, dass die Landesregierung nun beschlossen hat, die Hilfe zu verlängern und auszuweiten“. Konkret heiße das: für die Berechnung des dreimonatigen Förderzeitraums kann auch der Dezember herangezogen werden. Und: Auch Betriebe, die lediglich 30-50 Prozent ihres Umsatzes mit Gastronomie erzielen, wie etwa Bäcker mit Cafés oder Metzger mit Catering, profitieren nun auch vom Programm. Peter Hofelich: „Damit sind Erfahrungen der letzten Monate verarbeitet worden. Und die sicherlich schweren nächsten Monate, wenn der Gastronomiebetrieb im Freien sich deutlich reduziert, werden bis Jahresende abgedeckt“. Der Göppinger Abgeordnete ist u.a. im zuständigen Tourismus-Ausschuss des Landtages engagiert. Er ist mit der Branche seit jeher vertraut und freut sich „über den Schritt, der sicher von vielen Seiten Zustimmung erfahren wird“.

Betriebe, die mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erzielen, erhalten wie bisher für einen Zeitraum von drei Monaten eine einmalige Liquitätshilfe in Höhe von bis zu 3.000 Euro zuzüglich 2000.- Euro für jeden Beschäftigten (auf Vollzeitbasis). Für Betriebe mit 30-50 Prozent Umsatz im Gastrobereich gibt es eine neue Förderstufe. Hier ist die Liquiditätshilfe 2000.- und die Förderung pro Beschäftigten 100 Euro. Die IHKs bearbeiten die Anträge und der Dehoga berät gerne. Die Bewilligung und Auszahlung laufen über die L-Bank.

Peter Hofelich: „Mir ist es wichtig, dass der Blick über die aktuell angespannte Situation hinausgeht. Wirtshäuser sind unverzichtbar für unser bürgerschaftliches Leben und letztlich, als Orte der Begegnung und des Austausches, auch guter Boden für unsere Demokratie. Wir brauchen als Gesellschaft dafür mehr Achtsamkeit. Der Schnellimbiss allein kann es nicht sein. Darüber müssen Bürger aber positiv reden und können es nicht allein an ‚die Politik‘ delegieren“. Der Abgeordnete unterstreicht seinen Wunsch, dass eine künftige neue Landesregierung mehr für Investitionen in zeitgemäße Gastronomie und Hotellerie tut. Manche Familienbetriebe hätten bereits vorbildlich modernisiert. „Aber das Wirtshaussterben wird weiter gehen, wenn wir da nicht mehr mit Investitionshilfen gegensteuern. Und das ist nicht allein ein Thema für den ländlichen Raum. Auch hier bei uns im Verdichtungs-Band des Filstals sagt einem jeder Blick in die alten Stadt- und Ortskerne, dass hier hoher Handlungsbedarf da ist!“

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