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MdL Peter Hofelich bei Benecke-Kaliko: „Für die Zukunft gut gerüstet“ – Der sozialdemokratische Abgeordnete besucht einen der großen Eislinger Betriebe

„Mich hat der Vormittag sehr beeindruckt. Benecke-Kaliko ist für die Zukunft gut gerüstet. Wir in der SPD stehen im Land und in den Kommunen zur industriellen Stärke unserer Heimat und leisten, wo gefordert, unseren Beitrag“, bilanzierte der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich nach rund drei Stunden Gespräch und einer Fabrikführung beim Eislinger Traditionsunternehmen. Die Firma liefert insbesondere Folien für die Innenausstattung von Fahrzeugen.

Peter Hofelich, der selbst aus dem Handwerk stammt und beruflich über zwei Jahrzehnte in der Industrie tätig war, macht sich gerne ein persönliches Bild von der Lage der Industriebetriebe im Wahlkreis. Zusammen mit dem Eislinger SPD-Fraktionsvorsitzenden Peter Ritz stand deshalb am vergangenen Freitag ein Besuch bei Benecke-Kaliko auf dem Programm. Der letzte Besuch dort liegt ungefähr vier Jahre zurück. Mittlerweile wurde der Unternehmensname nach einer Fusion zu „Benecke-Hornschuch“ umfirmiert, das Ganze unter dem Dach des Unternehmens „Continental“. Geschäftsbereichsleiter Dr. Steffen Reinsch gab den Besuchern zunächst einen Überblick über die Struktur des Unternehmens. Die gesamte Gruppe „Benecke-Hornschuch“ hat einen Umsatz von 1.035 Milliarden Euro. 75 Prozent davon gehen auf die Automobilindustrie zurück, 25 Prozent auf Wohnungsausstattung.

Es gibt elf Produktionsstandorte. Am Standort Eislingen arbeiten rund 500 Beschäftigte. Neue Technologien wie teilweise lichtdurchlässiges Bezugsmaterial und bessere Umweltgerechtigkeit aber auch atmungsaktive Materialien oder Solarzellen auf Folien, gutes Design und mobile Raumkonzepte machen das Geschäft der Zukunft aus und werden von der Eislinger Firma beherrscht. „Wir stehen für höherwertige Innenräume“, so Dr. Reinsch. Der Erfolg bringe aber auch Engpässe: Der Fachkräftemangel schlägt durch und am Rande des Ballungsraumes ist die Konkurrenz besonders herausfordernd. Werksleiter Jörg Fröhlich konnte selbstbewusst feststellen, dass Eislingen nicht nur bei Technologie und Qualität, sondern auch bei den Kosten Maßstab sei. Selbstverständlich war beim Gespräch auch der Betriebsrat mit dabei. Im kontinuierlichen Betrieb seien derzeit vier Schichten an der Arbeit. Die Gesundheit der Mitarbeiter sei ein wichtiges Thema. Peter Hofelich fragte nach Kooperationen. Mit Schulen und Hochschulen, dort zumeist über Studienarbeiten, werde dies rege praktiziert. Zu den großen Forschungsvorhaben des Landes, etwa dem autonomen Fahren, bot der Abgeordnete seine Kontakte an.

Der Gang durch die Werkshallen war für die Besucher sehr beeindruckend. Von der Mischung der Substanzen über die eigentliche Produktion mit ihrem eindrücklichen Maschinenpark bis zur Logistik spannte sich der Bogen. Die Arbeit werde in meist fest zusammengesetzten Gruppen ausgeführt. Hohe fachliche Kompetenz und ein Beurteilungsvermögen über die Maschinenpräzision hinaus seien wichtig. Ein großer Teil der Belegschaft sei schon länger beschäftigt. Spürbar war außerdem der gute Kontakt des Werksleiters zu den Beschäftigten, meist mit einer „Handschlag-Kultur“, wie auch der des freigestellten Betriebsrats zu den konzentriert und ohne falsche Hektik arbeitenden Kolleginnen und Kollegen.

Auf dem Werksgelände werde laufend gebaut. Ob für Umwelt-Verbesserungen, für Sozialräume oder eben für bessere Produktionshallen. Natürlich werden für Märkte in China und Indien auch dort Kapazitäten vor Ort aufgebaut, aber das Zutrauen ist groß, dass man sich in Eislingen gut behauptet und schrittweise auch neue Märkte erschließt. Gleichwohl: Die Kfz-Innenausstattung wird wohl die Hauptmission bleiben. Hofelich: „Deshalb bleibt es für uns als SPD auch dabei: Wir setzen uns für den Mobilitäts-Standort Baden-Württemberg ein und kämpfen dafür, dass die Zulieferindustrie im Filstal eine gute Zukunft hat.“

 

 

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