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MdL Peter Hofelich fordert konkrete Regelungen für Gastronomen im Kreis Göppingen

Als eine der letzten Landesregierungen hat jetzt auch Grün-Schwarz nach internen Diskussionen reagiert und einen Stufenplan für die Öffnung der Gastronomie und Hotellerie vorgelegt. Darauf hatte auch die Landtags-SPD gedrängt. Damit gibt es für die Gastronomie im Kreis Göppingen eine grundsätzliche Perspektive zur schrittweisen Öffnung – allerdings mit erheblichen Einschränkungen. Konkrete Hygiene-Maßgaben fehlen nach wie vor. Dieser Kritik der Dehoga schließt sich der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich (SPD) an und betont: „Ich war über Wochen in gutem Kontakt mit den Gastronomen und kenne die schwierige Situation. Die Betriebe in unserem Filstal brauchen schnell Klarheit, welche Hygiene-Kriterien erfüllt werden müssen und wie Zu- und Abgänge und Belegungszahlen geregelt sind.“

Zunächst sei geplant, dass ab dem 18. Mai eine schrittweise Eröffnung der Gastronomie im Kreis Göppingen erfolgen dürfen. Dazu zählten bei der Gastronomie neben der zunächst vorgesehenen Außenbewirtung nun auch die Innengastronomie sowie Campingplätze und Ferienwohnungen. Ab dem 29. Mai sollen dann auch Hotels und Freizeitparks folgen. Bars bleiben geschlossen. Für die Gaststätten werden zudem strenge Hygieneauflagen gelten – die aber im Detail noch nicht bekanntgegeben wurden. „Für die Betriebe ist es von größter Bedeutung, genau zu wissen, welche Hygiene-Maßgaben erfüllt werden müssen. Sonst kann die Zeit bis zur möglichen Wiedereröffnung nicht umfassend genutzt werden, um Vorbereitungen zu treffen“, unterstreicht der Sozialdemokrat.

Hofelich: „Baden-Württemberg zieht jetzt mit dem Stufenplan nach. Ich halte das für verantwortbar und weiß, dass die Gastronomen auch verantwortlich mit der Situation umgehen können. Der Mensch ist ein soziales Wesen und das bürgerschaftliche Treffen im Wirtshaus hat seit jeher auch seinen Stellenwert für eine funktionierende Demokratie.“ Nun bräuchten die Betriebe auch im Kreis Göppingen mit Ausführungsbestimmungen und Handreichungen möglichst viel Transparenz und Klarheit, wie es weitergeht. „Von einem normalen Betrieb, der in der neuen Realität nach Corona anders aussehen wird, kann keine Rede sein, solange Gastronomen nicht wissen, mit welchen konkreten Auflagen sie rechnen müssen“, betont Hofelich auch mit Blick auf die wirtschaftlichen Herausforderungen der kommenden Monate. „Die Branche braucht jetzt dringend weitere Planbarkeit. Es werden Fragen zu Hochzeiten oder anderen Feiern kommen und in welchem Format sie stattfinden können. Grün-Schwarz muss mehr Klarheit schaffen!“

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