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MdL Peter Hofelich: „Gemeinschaftsschulen sorgen für mehr Bildungsgerechtigkeit“ – erste Abschlussprüfungen zeigen positive Ergebnisse

An vielen Gemeinschaftsschulen im Land haben jetzt erstmals die Abschlussprüfungen stattgefunden – und das mit guten Ergebnissen. Für den Göppinger Landtagsabgeordneten Peter Hofelich (SPD) zeigen die erfreulichen Resultate, dass die Gemeinschaftsschule zu mehr Bildungsgerechtigkeit führt und Bildungsaufstiege ermöglicht: „Gemeinsames Lernen zahlt sich für die Schülerinnen und Schüler aus. Die landesweiten Ergebnisse der Gemeinschaftsschulen sind auch ein positives Signal für den Wahlkreis Göppingen, wo in den nächsten Jahren die ersten Jahrgänge an Gemeinschaftsschulen ihre Abschlüsse machen werden“, so Hofelich.

Laut einer Untersuchung hätten rund 50 Prozent aller Prüflinge des ‚ersten Jahrganges’ an den Gemeinschaftsschulen ursprünglich eine Hauptschulempfehlung erhalten – wobei nun rund zwei Drittel letztlich ihre mittlere Reife bestanden haben. „Die Gemeinschaftsschule funktioniert also“, konstatiert Hofelich mit Blick auf die Erhebung. Schließlich sei es gelungen, dass deutlich mehr Jugendliche einen mittleren Bildungsabschluss erreichen konnten. „Mehr Bildungsgerechtigkeit und persönliche Aufstiegsmöglichkeiten waren immer ein wichtiger Teil unserer Motivation, die Gemeinschaftsschulen auch im Kreis Göppingen zu etablieren“, so der Abgeordnete. Die landesweiten Ergebnisse seien nun auch ein gutes Zeichen für die Gemeinschaftsschulen im hiesigen Kreis und kommende Prüfungsgenerationen.

Noch etwas Luft nach oben sieht Peter Hofelich dagegen bei der Zahl der Schülerinnen und Schüler, die in eine gymnasiale Oberstufe übergehen. „Hier zeigt sich wohl auch die abträgliche Stimmungsmache der Kultusministerin“, meint der Sozialdemokrat. Selbstverständlich seien vor allem auch die beruflichen Gymnasien eine Perspektive für Absolventen der Gemeinschaftsschule, meint Hofelich: „Ich persönlich halte das für den Königsweg.“ Dennoch sollte eine Sekundarstufe-II an den Gemeinschaftsschulen nicht gedeckelt werden. Der Streit zwischen Grünen und CDU über die „zeitgemäße Schulart“ zeige einmal mehr, dass unser Baden-Württemberg mit Grün-Schwarz stagniere. Die Grünen könnten im Übrigen die noch junge Schulart in der Landesregierung deutlich mehr unterstützen. „Es muss zum Beispiel der Weg freigemacht werden für mehr Gymnasiallehrkräfte an den Gemeinschaftsschulen“, zeigt sich Hofelich überzeugt. Neben der Unterrichtsqualität auf drei Niveaus könne so auch dem grassierenden Lehrermangel begegnet werden, da im Gegensatz zu anderen Schularten zurzeit viele Gymnasiallehrer eine Stelle suchten.

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