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MdL Peter Hofelich sieht bei Filstalbahn weiter Nachholbedarf

Auf der Filstalbahn lag die durchschnittliche Pünktlichkeit der Züge im Sommer dieses Jahres weiterhin unter 90 Prozent. Das ergab eine Anfrage des Göppinger Landtagsabgeordneten Peter Hofelich (SPD) beim zuständigen Verkehrsminister Hermann. „Auch wenn sich die Situation für Pendlerinnen und Pendler spürbar entschärft hat, muss das Land weiter für Verbesserungen sorgen“, fordert Hofelich. Schließlich sollte auf Dauer auch eine Pünktlichkeit deutlich über 90 Prozent möglich sein, zeigt sich Hofelich überzeugt.
 
Nachdem es auch wegen des Betreiberwechsels auf der Filstalbahn zu massiven Problemen bei der Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit gekommen war, hatte sich der Göppinger Abgeordnete vor Kurzem erneut an den Verkehrsminister gewandt, weil die Klagen nicht abrissen. Neben den aktuellen Zahlen zu Verspätungen und Ausfällen erkundigte sich Hofelich gemeinsam mit weiteren SPD-Abgeordneten aus betroffenen Kreisen nach den erfolgten Entschädigungszahlen. „Dass die Bahnen auf der Filstalbahn nach massivem Druck in den vergangenen Monaten pünktlicher fahren, ist eine Erleichterung für viele Pendlerinnen und Pendler“, macht Hofelich deutlich. Gleichwohl rufe die Corona-Situation erneut die Bedeutung ausreichender Wagenkapazitäten ins Bewusstsein. „Ziel muss es sein, auch zu Stoßzeiten ausreichenden Platz und dauerhaft pünktliche Bahnen zu garantieren“, so Hofelich.
 
Als positives Zeichen wertet der Göppinger Abgeordnete die hohe Zahl an ausgezahlten Entschädigungen, von denen auch viele betroffene Pendlerinnen und Pendler aus dem Kreis Göppingen profitierten. „Dass insgesamt 21.000 Anträge auf Entschädigungen gestellt wurden, zeigt deutlich, wie groß der Leidensdruck bei Fahrgästen und Abo-Kunden war und manchmal noch immer ist. Wir als Landtags-SPD werden uns weiter für deutliche ÖPNV-Investitionen, angemessene Fahrgastkapazitäten und bessere Verbindungen einsetzen“, so Hofelich. Vor allem dürfte die gerade erfolgte VVS-Vollintegration des Landkreises nicht durch erneute Probleme auf der Filstalbahn in Misskredit gebracht werden. „Mit der jüngsten Verkehrsstudie zu Nebenbahnen kann man für die Zukunft die Vision eines kleinen ‚Bahnknotens Göppingen‘ haben. Dafür braucht es aber Überzeugte und Tatkräftige und nicht Bremser!“

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