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MdL Peter Hofelich will klaren Kurs pro Erneuerbare Energien: „Abschalten statt aussitzen!“

„Wir sind verlässlich. Eine neue SPD-geführte Landesregierung wird alle alten Atomkraftwerke im Land sofort ausschalten, aber auch Druck machen, den Atomkonsens zum zügigen Kernenergieausstieg von 2002 wieder in Kraft zu setzen. Und wir werden massiv Investitionen in erneuerbare Energie fördern, wo CDU und FDP im Lande bisher ideologisch gebremst haben!“, so der Göppinger Abgeordnete Peter Hofelich (SPD) mit klaren Vorstellungen zu den politischen Konsequenzen nach der Reaktor-Katastrophe in Japan.

„Angesichts der dramatischen Ereignisse in Japan haben die Menschen zu Recht den Wunsch, die Katastrophe hierzulande nicht in Parteienstreitigkeiten münden zu lassen. Das durchsichtige Verhalten der CDU bei der Landtagsdebatte am Dienstag macht einem das aber ziemlich schwer“, so Hofelich. „Abschalten statt aussitzen“ und  „die Betroffenheit von Mappus und Gönner über die eigene Fehleinschätzung ist teils taktischer Natur“ werde deshalb zu Recht kommentiert.  Auch im Kreis Göppingen würden die Abgeordneten der CDU sich nun als Bewahrer von Reaktorsicherheit stilisieren,  wo sie vor Tagen noch die Verlängerung der Laufzeiten verteidigten und die Bekämpfung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes der früheren rot-grünen Bundesregierung  aktiv mit betrieben hätten.  „In vielen Gesprächen haben mir Bürgerinnen und Bürger  in diesen Tagen deutlich gesagt,  dass  CDU und FDP mit ihrer Haltung nicht glaubwürdig sind. Oft fielen auch grobe Ausdrücke und ich kann das verstehen“. Ehrlich wäre es, einfach mal zu sagen ‚wir haben uns geirrt‘.

Peter Hofelich: „Der Blick geht nach vorne. Wir brauchen jetzt eine politische Mehrheit im Lande für den zügigen und beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien. Windkraftanlagen dürfen nicht von 99 Prozent der Landesfläche ideologisch ausgeschlossen werden, sondern müssen in regionaler Planungshoheit in größerer Zahl möglich werden. Biomasse braucht Akzeptanz durch lokale Bündnisse. Die

Geothermie hat eine Zukunft. Die Photovoltaik ist dank vielfacher privater Initiativen im Land schon weit und muss jetzt auch bei öffentlichen Gebäuden schneller voran kommen. Und bei allem sind hochstehende Energieeffizienz und intelligente Energieeinsparung im Land der Tüftler und Erfinder  unsere besondere Trumpfkarte. Und das Gute daran: die Herstellung von Anlagen der ökologischen Energieerzeugung stärkt auch unsere industrielle Basis und die Arbeitsplätze. Gerade auch bei uns im Kreis Göppingen, der in der Industrie auch Strukturwandel braucht. Wir müssen runter von der Bremse. Dafür ist eine kurze Laufzeit von Ministerpräsident Mappus eine Voraussetzung. Unser Land sollte jetzt die Chancen der Energiewende mutig anpacken!“.

 

 

 

 

 

 

                       

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