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MdL Peter Hofelich zum Tag des Handwerks: „Das Handwerk hat Zukunft“

„Mittelstand und insbesondere Handwerk sind mehr als reine Wirtschaftsdaten. Sie bedeuten ‚Einstellung‘, ‚Haltung‘ und ‚Verpflichtung‘. Am ‚Tag des Handwerks‘ erinnere ich daran, dass wir gerade im Kreis Göppingen daraus nicht nur unsere wirtschaftliche, sondern auch unsere gesellschaftliche Stärke beziehen. Deshalb ein ‚Dankeschön‘ dem Handwerk in nicht einfacher Zeit“, sagt der Göppinger Abgeordnete Peter Hofelich.

Für die ‚Wirtschafts-Macht von nebenan‘ sei in den letzten Jahren in Baden-Württemberg einiges geschehen. Peter Hofelich, von 2011-2016 Beauftragter der Landesregierung für Mittelstand und Handwerk, erinnert an Meilensteine: die Stärkung der beruflichen Bildung, die Förderung von Azubis in Besonders belastenden Berufen, die finanzielle Verbesserung im Blockunterricht an beruflichen Schulen, die Existenzförderung, auch die Abwehr grüner überregulierender Vorstöße, schließlich die Initiative ‚Handwerk 2025‘. „Ich bin stolz, dass sich dies mit dem Namen der SPD im Land verbindet“, so der Sozialdemokrat.

Die Herausforderungen für die Zukunft sieht der selbst aus einem Handwerksbetrieb stammende Landtagsabgeordnete klar: „Ersten benötigt die berufliche Bildung in unserem Land einen Stellenwert, welcher der akademischen Bildung in der gesellschaftlichen Wertschätzung in nichts nachsteht“. Hofelich: „Ich sag es mal provokant: Man kann auch als Elektromeister reich und glücklich werden und muss sein Glück nicht unbedingt als studierter Ägyptologe suchen“. Zweitens benötige man innovativere Nachfolgeregelungen. „Wenn die Generationenfolge abbricht, ist die Wirtschaftsförderung gefordert“. 

Auch wenn da nichts mit Patentrezepten gehe, seien – auch digital – mehr Foren zur Gewinnung neuer Kräfte gefordert. „Drittens schließlich die Stellung des Handwerks in der wirtschaftlichen Nahrungskette. Die Kompetenz ist oftmals mehr in der handwerklichen Ausführung als im industriellen Prozess. Dafür brauchen wir auch eine entsprechende Honorierung und Bezahlung! Die dauernde Klage, dass ‚der Daimler‘ die Fachkräfte abwerbe, kann nicht die Antwort für die Zukunft sein. Wir brauchen da auch mehr eigenes Selbstbewusstsein!“

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