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Mehr Geld für Göppinger Tageseltern: MdL Peter Hofelich freut sich über bessere Bezahlung

Im Rahmen des vom Kultusministerium jüngst verkündeten „Pakts für gute Bildung und Betreuung“ steht jetzt fest, dass die Bezahlung von Tageseltern verbessert wird. Davon profitieren auch die rund 185 Tagesmütter und -Väter im Kreis Göppingen. Der Landtagsabgeordnete Peter Hofelich (SPD) freut sich über die bessere Bezahlung für Tageseltern und begrüßt die Neuerung: „Es ist wichtig, dass das Land den Kommunen zugesagt hat, sich an den Kosten für eine bessere Entlohnung zu beteiligen. Ein Euro mehr pro Stunde und Kind kann aber nur ein Anfang sein auf dem Weg zu einer Vergütung in Richtung des Mindestlohnes.“

Nachdem sich in der Vergangenheit auch viele Tageseltern aus dem Kreis Göppingen bei der Aktion „Mindestens den Mindestlohn“ für eine bessere Bezahlung ihrer Arbeit eingesetzt haben, sei die nun durchgesetzte Erhöhung ein wichtiger erster Schritt hin zu einer leistungsgerechten Entlohnung in der Kindertagespflege, sagt Hofelich. „Das bedeutet auch eine Anerkennung der wichtigen Arbeit, die viele engagierte Tagesmütter und -Väter im Kreis Göppingen jeden Tag leisten. Doch trotz der besseren Bezahlung ist noch viel Abstand zum Mindestlohn, zumal es sich um die erste Erhöhung der Sätze seit sechs Jahren handelt. Jetzt ist es wichtig, die vereinbarten Verbesserungen noch in diesem Jahr auf kommunaler Ebene umzusetzen“, so der Göppinger Abgeordnete. Künftig übernehmen Land und Kommunen jeweils die Hälfte der Erhöhung.

Auch die Landtags-SPD hatte sich seit Langem für eine gerechtere Bezahlung in der Tagespflege eingesetzt, denn die Tageseltern sind vielerorts kaum mehr wegzudenken und sorgen für eine gute und vielfältige Kinderbetreuung. Positiv sieht Hofelich daher die Forderung des Landesverbands Kindertagespflege, in Zukunft auf weitere Verbesserungen im Land hinzuwirken. In einer Studie hatte der Verband vor Kurzem gezeigt, dass eine selbständige Tagesmutter oder ein Tagesvater nur rund vier Euro pro Stunde verdient, also nicht einmal die Hälfte des Mindestlohns. Angesichts der guten finanziellen Lage im Land und sprudelnder Steuereinnahmen seien die landesseitigen Kosten in Höhe von 3,5 Millionen Euro für die bessere Entlohnung eine machbare Summe, betont Hofelich, der auch finanzpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist.

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