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Hofelich im Austausch mit Schuler-Betriebsrat: „Göppingen muss ein Produktions-Standort bleiben“

Bei einem Gespräch mit dem Schuler-Betriebsratsvorsitzenden Rolf Brodbek hat sich der Göppinger Landtagsabgeordnete vor kurzem über die aktuelle Situation vor Ort informiert. Neben den Entwicklungen im Unternehmen standen dabei auch mögliche Perspektiven für die Zukunft im Mittelpunkt. In einem Brief an Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut hat sich Hofelich für Unterstützung stark gemacht.

„Die Stärke des Filstals sollte in besserer Technologie-Kooperation zwischen größeren und kleineren Unternehmen bestehen. Dies kann auch über verstärkte Ausgründungen geschehen, die über Jahrzehnte die Erfolgsgeschichte unseres Filstals markierten. Das müsse in Zukunft mehr im Mittelpunkt der öffentlichen Förderpolitik für unsere Industrieregion stehen“, betonte Hofelich mit Blick auf die industrielle Zukunft im Kreis Göppingen. Was Schuler angeht, müsse erreicht werden, dass Göppingen als Produktions-Standort erhalten bleibe. Damit unterstützt Hofelich ein zentrales Anliegen des Schuler-Betriebsrates. Dessen Vorsitzender Rolf Brodbek betonte, im Betrieb herrsche nach dem angekündigten Abbau von Arbeitsplätzen nach wie vor schlechte Stimmung und Verunsicherung. Zurzeit gebe es bereits Kurzarbeit im Werkzeugbau. Hier setze man auf einen Spielraum nutzende Bewilligung durch die Bundesagentur für Arbeit. Frühere Strukturmaßnahmen seien zudem noch im Gange.

Für den Standort Göppingen sei die Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Produktion nicht mehr so leicht, wenn sie räumlich entkoppelt sind. Schließlich würden sich zahlreiche Abläufe verändern, wenn die Produktion nicht mehr vor Ort angesiedelt sei. Technische Kommunikation über das Internet ist das eine, menschliche Kommunikation das andere. Eine mögliche Verlagerung der Produktion kleiner Pressen nach Zwickau sei unter Umständen auch auf höhere Landeszuschüsse in Thüringen zurückzuführen. Umso mehr zeigte sich der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich überzeugt, für einen Verbleib der Produktion in Göppingen einzutreten: „Wir müssen alles dafür tun, dass Göppingen ein Produktions-Standort bleibt. Ich setze deshalb auf Gespräche und neue Lösungen für die Beschäftigten. Das habe ich auch in meinem Brief an Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut deutlich gemacht.“ 

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