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SPD-Landtagsabgeordnete bleiben am Ball: „Investitionen des Landes eröffnen Chance für Boller Bahn“

Die Landtagsabgeordneten aus Göppingen und Geislingen, Peter Hofelich und Sascha Binder (beide SPD), begrüßen den neuesten Vorstoß von Verkehrsminister Winfried Hermann für eine Reaktivierung von Zugverbindungen im Land. Dazu hatten die SPD-Abgeordneten aus der Region schon vor längerem eine Initiative gestartet. „Damit bleibt die Reaktivierung der Boller Bahn mit Durchbindung bis Kirchheim für uns auf der politischen Tagesordnung“, so Hofelich und Binder.

Jüngster Anlass ist die Ankündigung des Stuttgarter Verkehrsministeriums, für eine systematische Wiederbelebung von Zugverbindungen im Land tief in die Fördertöpfe zu greifen. Die Kommunen und Verkehrsverbünde hatten dem Ministerium zuvor 75 Strecken vorgeschlagen, von denen nach fachlicher Prüfung 41 Vorschläge übrigblieben – darunter auch die Strecke von Göppingen nach Kirchheim. „Wir begrüßen diese Initiative von Minister Hermann. Sie entspricht auch unseren langjährigen Vorstellungen“, betont Sascha Binder.

„Die zurückliegende Untersuchung der Landkreise Esslingen und Göppingen, ob die Voralbbahn reaktivierbar sei, hatte ja nur auf bestehenden älteren Untersuchungen aufgebaut. Und dennoch war das Ergebnis eigentlich positiv. Es beinhaltete nämlich die klare Aussage, dass das Markt- und Kundenpotential in der Raumschaft grundsätzlich vorhanden sei. Leider sind die technischen Hürden hoch, so dass die investiven Kosten schwer zu rechtfertigen sind. Mit der Ankündigung des Verkehrsministeriums haben wir dazu aber eine neue Lage“, unterstreicht Peter Hofelich, zumal bereits im Gutachten die Vorteile einer Bahnverbindung gegenüber Buslinien deutlich geworden seien.

Im weiteren Verlauf werde es nun darum gehen, unter die vom Verkehrsminister prognostizierten letzten 15 Strecken zu kommen, bei denen dann eine Förderung geschieht. Die Zeichen stünden wirtschaftlich und strukturell gut: Das Voralbgebiet wächst an Bevölkerung. Die Boller Bahn ist eine sogenannte ‚Tangentialbahn‘, die den Stuttgarter Kern der Region entlastet. Mit dem VVS stünde zudem ein leistungsfähiger Betreiber bereit. Und strategisch wäre ein Anschluss in Kirchheim und Wendlingen an die Schnellbahnstrecke Gold wert. Verschiedene heute schon betriebene Strecken belegten, dass Nebenbahnen wirtschaftlich sein können. Peter Hofelich: „Die Hürde ist die Investition in die Durchfahrungen von Bad Boll und Weilheim sowie die Überwindung des Niveau-Unterschiedes von Boll nach Aichelberg. Die Ankündigung des Verkehrsministeriums zu kräftiger investiver Förderung eröffnet dafür neue Perspektiven. Es ist Zeit, Farbe zu bekennen!“

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