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Staatssekretärin Marion von Wartenberg besucht Volkshochschulen im Landkreis: „Grundförderung des Landes für allgemeine Weiterbildung wird endlich erhöht!“ „Sie leisten für unser Gemeinwesen einen unschätzbar wertvollen Dienst!“, dankte Staatssekretärin

„Sie leisten für unser Gemeinwesen einen unschätzbar wertvollen Dienst!“, dankte Staatssekretärin Marion von Wartenberg im vollbesetzten Saal der Volkshochschule Göppingen den Leiterinnen und Leitern der Volkshochschulen im Landkreis. „Die Landesregierung erhöht die Mittel für allgemeine Weiterbildung und stärkt damit die Volkshochschulen“, unterstrich sie mit Blick auf langjährige Forderungen des Volkshochschulverbandes.

Die Landtagsabgeordneten der Wahlkreise Göppingen und Geislingen, Peter Hofelich und Sascha Binder, hatten die Staatssekretärin im Kultusministerium eingeladen und Wolfgang Merkle war mit seiner VHS in der Kreisstadt gerne Gastgeber. „Insgesamt wird 2014 die Grundförderung im Vergleich zu 2011 um 4,3 Mio. Euro erhöht sein“, markierte von Wartenberg den Willen der Landesregierung, Baden-Württemberg vom Schlusslicht unter den Bundesländern bei der VHS-Förderung ins Mittelfeld zu bringen. Vieles sei zur Halbzeit dieser Legislaturperiode von der grün-roten Landesregierung auch konzeptionell umgesetzt: ein Landesnetzwerk Weiterbildungsberatung sei konzipiert, ein ‚digitaler Weiterbildungs-Campus‘ auf den Weg gebracht und ein ‚Impulsprogramm Alphabetisierung‘ ausgeschrieben. In der näheren Zukunft sollen landesseitig vor allem Impulse für ‚Bildungsferne‘ gesetzt werden. Und die Kooperation mit den Schulen, Stichworte: Ganztagesangebote, Elternbildung, Lehrerweiterbildung, müsse forciert werden.

Im anschließenden Gespräch war genau dieses ein wichtiges Anliegen: „Die notwendige Kooperation mit den Schulen ist dort noch nicht angekommen“, wusste eine Teilnehmerin. Frau Wettstein und Professor Ziegler aus Geislingen hoben die künftig verstärkt notwendige ‚Elternbildung‘ hervor. „Viele Kinder kriegen sonst keine Chance!“, meinte der langjährige Hochschulrektor. Positiv sei, dass vom Land das ‚Kooperationsverbot für Schulen‘ aufgehoben worden sei, kam Lob aus dem östlichen Schurwald. Ein weiteres ‚heißes Thema‘ zielte auf das Verhalten der Rathäuser: „Viele Träger sagen, alles Un-Lukrative raus aus dem Programm“. Damit sei dem Auftrag der Volkshochschulen aber nicht entsprochen. Wie wichtig auch aus diesem Grund der erhöhte Landeszuschuss ist, wurde aus den Reihen der evangelischen Erwachsenenbildung noch einmal unterstrichen. Aber „nicht zu viel Projektitis“ begleitete dies als Bitte. Denn sonst drohe zu viel bürokratischer Aufwand. Das sah Marion von Wartenberg ebenso, meinte freilich, dass man solche Zusatzfinanzierungen bei knappen Budgets nicht beiseitelassen sollte. MdL Peter Hofelich wies in Zeiten steigender betrieblicher Weiterbildungs-Herausforderungen auf die Kooperation mit den Unternehmen hin. „Wir planen als Landesregierung, wie im Wahlprogramm angekündigt, ein Bildungsfreistellungsgesetz. Damit sind jährlich mindestens 5 Tage Weiterbildung in unseren Betrieben vorzusehen“. Klar sei, dass damit verantwortlich umgegangen werde und die Arbeitnehmer-Weiterbildung sich eng an den betrieblichen Erfordernissen orientieren müsse. Nach 1.5 Stunden schlossen Binder und Hofelich eine Versammlung, welche Engagement und Kompetenz der Volkshochschulen und Weiterbildungseinrichtungen im Landkreis für den Gast aus Stuttgart sichtbar machte, wie auch den Willen der sozialdemokratischen Landespolitik für eine Stärkung der Weiterbildung demonstrierte.

 

 

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