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Stuttgart 21 im Internet

NWZ/Durch die Tieferlegung und Drehung des Stuttgarter Hauptbahnhofs werden im Stadtzentrum 100 Hektar Flächen frei, die noch von Gleisen belegt sind. Das schafft der Landeshauptstadt große Entwicklungsmöglichkeiten. Die Stadt hat der Bahn bereits Flächen für rund 460 Millionen Euro abgekauft, auf dem Gebiet des künftigen Mailänder Platzes wird schon gebaut, dort entsteht auch eine neue Stadtbibliothek.

Der Rosensteinpark wächst um 20 Hektar. Auf der übrigen Fläche soll ein Stadtviertel mit 11.000 Wohnungen und 20.000 Jobs entstehen. Die Neubaustrecke nach Ulm soll Baden-Württemberg an die europäische Schnellfahr-Magistrale Paris - Budapest anschließen. Die Fahrzeit eines ICE von Stuttgart nach Ulm soll von knapp einer Stunde auf 28 Minuten sinken.

Zur objektiven Information zu Stuttgart 21 (S21/K21), empfehlen wir die Internetseite von WIKIPEDIA:

Internetadresse: http://de.wikipedia.org/wiki/stuttgart_21

Kurzchronik:

- April 1994: Projekt wird vorgestellt.

- November 1997: Düsseldorfer Architektenbüro Christoph Ingenhoven erhält den Zuschlag

- Dezember 2001: Stuttgart kauft der Bahn die Grundstücke am Bahnhof für 459 Mio Euro ab

- April 2006: Oberstes Verwaltungsgericht weist drei Klagen gegen den Umbau des Hbf ab

- 19. Juli 2007: Bund, Bahn, Land und Stadt verständigen sich über die Finanzierung

- 11. November 2007: Bügerinitiative gibt 67.000 Unterschriften für Bürgerentscheid ab

- 20. Dezember 2007: Gemeinderat  lehnt einen Bürgerentscheid mit großer Mehrheit ab

- 2. April 2009: Bund, Bahn und Land unterezeichnen Finanzierungsvereinbarung

-17. Juli 2009: Verwaltungsgerichts bestätigt, Gemeinderat hat den Bürgerentscheid zu Recht abgelehnt

- 26. Oktober 2009: Erste so genannte Montagsdemonstration

- 9. Dezember 2009: Der Bahn-Aufsichtsart billigt die Kostensteigerung auf 4,1 Milliarden Euro (1 Mrd. mehr)

- 2. Februar 2010: Bauarbeiten beginnen

- 13. August 2010. Der Abriss des Nordflügels beginnt

- 27. August 210: Protestkundgebung und Menschenkette am Landtag

- 30. August 2010: Gesprächsangebot vom Bahnchef und Ministerpräsidenten (ohne Vorbedingungen)

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