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Wir brauchen eine Willkommenskultur im Kreis!

SPD-Kreistagsfraktion begrüßt Integrationsplan: „Wir brauchen eine ‚Willkommenskultur‘ im Kreis !“

„Unsere Kreisbevölkerung weist heute zu 25 Prozent Menschen mit Migrationshintergrund auf. Der nunmehr von der Landkreisverwaltung vorgelegte Integrationsplan ist deshalb dringend notwendig. Wir drängen nun auf Umsetzung und Priorisierung“, so Hansjörg Wohlrab, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion. Die frühere Politik im Kreis habe das Thema leider vernachlässigt. „Da hieß es, Integration ist keine Bringschuld des Staates“, so Wohlrab. Die nunmehr vorgelegten Handlungsempfehlungen würden sich davon wohltuend abheben. Kreisrat Jürgen Lämmle erwartete aber, dass die Landkreisverwaltung im Vorfeld der nächsten Haushaltsberatung auch ihre Prioritäten für die Umsetzung der zahlreichen Empfehlungen benennt. Wohlrab selber hielt es für notwendig, auf die Realität der türkischen Familien, oftmals schon in der vierten Generation in Deutschland, als Schwerpunkt einzugehen. Peter Hofelich wies allerdings darauf hin, dass auch die russlanddeutschen Zuwanderer in manchem eine Herausforderung für unseren Landkreis darstellen. Der SPD ist es wichtig, dass vermehrt Erzieherinnen und Erzieher mit Migrationshintergrund ausgebildet werden und zum Einsatz kommen. Wichtig sind Schulabschlüsse mit wirklicher Perspektive für die Migrantenkinder. Die SPD-Kreisräte erhoffen sich dabei von der im Land nunmehr möglichen Gemeinschaftsschule einen guten Beitrag. Wohlrab ist es auch ein Anliegen, dass sich die Landkreisverwaltung „interkulturell öffnet“, sprich, dass Migrantinnen und Migranten auf selbstverständliche Weise angestellt werden. Schließlich sieht er die große Aufgabe, in unseren Städten und Gemeinden wie im gesamten Landkreis eine ‚Willkommenskultur‘ zu leben. Kreisrätin Brigitte Pullmann mahnte deshalb auch eine gute Koordination zwischen den beiden kommunalen Ebenen an, wenn es an die Umsetzung des Integrationsplanes geht. Der stv. Fraktionsvorsitzender Ulf Wein hatte zuvor den zur Verabschiedung anstehenden Klimaschutzplan des Landkreises vorgestellt. Er zeigte sich überzeugt, dass der Kreis Göppingen bei erneuerbaren Energien voran gehen könne und so die Klimaschutzziele unterstütze. Er erhofft sich insbesondere von einem ausgebauten öffentlichen Schienennahverkehr auch CO2-Einsparungen. Die SPD drängt darauf, dass im Landkreis, so Fraktionsvorsitzender Peter Feige, die mit der neuen Landespolitik gegebenen Chancen aufgegriffen werden.

 

Peter Feige, Fraktionsvorsitzender

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